»Der einzige Krebs in meinem Bache...«

Konzert im Sommersaal • 13. Oktober 2013

In eine musikalisch bewegte Zeit hinein wurde Johann Ludwig Krebs (1713–1780) geboren: Die große Zeit der polyphonen Musik, der Fugen und Motetten fand ihren Ausklang im Spätbarock. Neue Stile und Formen bahnten sich ihren Weg – ausgehend vor allem vom Mannheimer und vom preußischen Hof. Die Musik des Bach-Schülers und Organisten J. L. Krebs steht zwischen diesen Zeiten, greift einerseits auf die polyphone Tonsprache des Barock zurück, andererseits erklingen in seinen Sinfonien und Sonaten die neuen Ausdrucksmittel des »galanten Stils«.

 

Programm

  • Sinfonie c-Moll für 2 Violinen, Viola und Basso continuo
  • Sonate A-Dur für Violine und Hammerflügel
  • Sonate a-Moll für 2 Violinen und Basso continuo
  • Sonate (Suite) D-Dur für Traversflöte, Violine und Basso continuo
  • Sinfonia Es-Dur für 2 Violinen, Viola und Basso continuo


Mitwirkende

Leipziger Concert: Dóra Ombodi, Traversflöte · Daniel Deuter, Violine · Anne Kaun, Violine · Christine Trinks, Viola · Siegfried Pank, Violoncello · Eckhart Kuper, Hammerflügel